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Die acht Hexenfeste und ihre Bedeutung

 

 Hier auf dieser Seite möchte ich die acht Hexenfeste im Jahreskreisrad vorstellen und deren Bedeutung erklären.

Diese Feste bewegen sich mit dem Rhytmus der Natur und werden zu Ehren der Mutter Erde und den Gottheiten zelebriert.

 Ihr werdet feststellen  daß die meisten dieser Feste zeitmäßig mit christlichesn Festtagen zusammenfallen, da die christliche Kirche viele der heidnischen Feiertage übernommen hat.

 

 

Hier eine Übesicht der Feste

 

31. Oktober: Samhain (Novembervorabend)

21.Dezember: Wintersonnwende/ Jule /Alban Arthan

31.Jänner: Imbolc (Februarvorabend)

21. März: Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche/Ostara/ Alban Eiler

30.April: Beltane (Maivorabend)

21. Juni: Sommersonnwende/Litha/ Alban Heffyn

31.Juli: Lugnassad (Augustvorabend)

21. September:Herbst-Tag-und-Nachtgleiche/Mabon/ Alban Elved

 

Samhain

 

                 Andere Namen:Halloween, Hallowmas, All Hallows' Eve, Keltisches Neujahr,  Allerheiligen, 

Zu Samhain beginnt das neue Hexenjahr.Zu diesem Anlaß nehmen Hexen Abschied vom gehörnten Gott, der stirbt um an Jule wiedergeboren zu werden. Man sollte dieses Fest nutzen um über sich und sein Leben nachzudenken. Auch gedenken wir Hexen in dieser Nacht den Verstorbenen und Ahnen.Auch ist es der Zeitpunkt alte Dinge loszulassen und sich von Situationen und Gedanken zu befreien die man nicht mehr mit sich tragen möchte.

In der Samhainnacht sind die Schleier zwischen den Welten am dünnsten.Die Tore zwischen den Dimensionen können Leichter geöffnet werden.Es ist ein ruhiger und besinnlicher Feiertag.Viele Hexen tragen zu diesem Anlaß schwarze Kleidung.

Samhain ist das wichtigste Hexenfest im Jahreskreisrad,da es den Beginn des neuen Hexenjahres einläutet.

 

 

Yulefest

 

Andere Namen: Mittwinter, Wintersonnenwende

Längste Nacht des JahresJule ist der Wendepunkt, im Jahr,ab dem die folgenden Tage wieder länger werden und das Licht über die Dunkelheit siegt, während der Winter seinen Übergang in den kommenden Frühling findet.
Alle Hexenglauben, daß die Göttin hier ihr Kind bekommt,welches zuerst Kind ist, jedoch bald zu dem gehörnten Gott heranreift und zum Gefährten der Göttin wird.
Diese Geburt steht für den Neuanfang, die Natur erwacht aus ihrem "Winterschlaf".Yule ist für uns eine Zeit in der wir ein Festessen abhalten und Geschenke austauschen als Ausdruck der Freude über diesen Neubeginn. Yule ist ein ruhiges und besinnliches Fest..Allerdings ohne den Ernst und die Wehmut die meist an Samhain herrscht.

 

 

 

Imbolc

Die Tage werden  länger, die Sonne bekommt mehr Kraft und die Natur fängt an zu erwachen. Die Zeit für das erste Feuerfest des Jahres ist gekommen.
Der Name des Festes hat seinen Ursprung aus dem keltischen Wort Oimelk , was soviel wie "in Milch" bedeutet, womit die Milch der Mutterschafe gemeint war. Es werden die ersten Lämmer geboren und somit kann mit dem Melken der Schafe begonnen werden.
Es markiert die Wiederkehr des Lichtes, das Wiedererwachen der Natur und sichert damit Fruchtbarkeit, neues Leben und Hoffnung.

Imbolc ist die Zeit der Erneuerung und Reinigung – die Zeit neue Ideen, Vorhaben und Wünsche in Angriff zu nehmen.Aber alles ist noch unausgesprochen. Neue Pläne entstehen zwar, sind aber noch nicht spruchreif.Wie in der Natur. Die Keime fangen an zu wachsen, sind aber noch nicht sichtbar. 

 

 

  

Ostara

Es wird Zeit die Sonne auf die Erde zu bittenDenn die Saat braucht ihre Kraft,um zu keimen und aufzugehen.Langsam sieht man wie die ersten Blumen und Pflanzen aus der Erde krabbeln wo sie bisher geschlummert und vom Frühling geträumt haben.Der Halm durchstößt die letzte Erdkrume und ist da.Nun zeigt sich nach außen, wer du bist.

Gib ein Fest für all deine Lieben, das erste Fest draußen. Und dann stell dich ihnen vor, erzähle ihnen welche Gedanke und Ideen du in dir trägst.Sag ihnen die Namen deiner Pläne, beschreibe sie bunt und schillernd. Tausch dich aus mit deinen Lieben, jeder gibt dir bestimmt etwas dazu.

 

Die Natur putzt und schmückt sich, mach es ihr nach. Öffne dein Haus, wirf den Winter endgültig hinaus. Alles wird frisch. Genieß die ersten jungen Triebe der Kräuter, die noch die ganze Kraft in sich tragen, die sie im Winter gesammelt haben und die sie brauchten auf dem Weg nach oben. Es ist Frühling.

 

 

Beltane

  

Beltane wird tin der Nacht vom 30.April auf den 1. Mai gefeiert. Es ist eines der wichtigsten Jahreskreisfeste überhaupt. Beltane, b.z.w. Beltaine bedeutet "leuchtendes Feuer".

Beltane ist ein Feuer- und Fruchtbarkeitsfest. Das Fest der mystischen Vereinigung von Gott und Göttin - die heilige Hochzeit des Männlichen und Weiblichen. Der Sonnengott ist zum Manne gereift und übernimmt nun wieder der Herrschaft. Durch seine Befruchtung reift die Göttin von der Jungfrau zur Mutter. Mann und Frau, männlich und weiblich sind nun herangereift, um Neues zu schaffen. Die Natur bricht auf, die Sonnenkraft nährt und stärkt, der Sommer und das Wachstum beginnen. Das Leben und die Erde strotzen vor Kraft - alles ist fruchtbar und die Zeit des Mangels und des Sparens ist vorbei. Nun beginnt wieder die Zeit, wo wir direkt von der Natur versorgt werden und nicht mehr auf die Reserven zurückgreifen müssen.

Beltane ist (wie Samhain auch), eine der Nächte, in denen die Vorhänge zwischen den Welten besonders dünn und durchlässig sind. 

 Litha

 

Litha ist eines der kleineren Hochfeste - wahrscheinlich nordischen Ursprungs, oder von den Sachsen übernommen. Der genaue Zeitpunkt kann zwischen dem 20. und 23. Juni schwanken und beginnt mit dem Eintritt der Sonne in das Tierkreiszeichen Krebs und markiert in unser heutigen Zeit den Sommeranfang. Dieses Fest wurde und wird in vielen Kulturen unabhängig voneinander gefeiert, was für die Bedeutung dieses Festes spricht.

 

 

 

Lugnassad

 

LUGHNASAD oder auch Lammas genannt.

Lammas ist das erste Erntefest und der Startschuß zur Haupternte.

Lammas ist, wie die fast alle anderen Hochfeste, ein Feuerfest aber auch ein Erdfest und Fruchtbarkeitsfest.
Lammas bedeutet "Getreidemutter". Es ist eines der ältesten Feste überhaupt und symbolisiert die Wiedergeburt und die Erfüllung, sowie den Überfluß.

In vielen Kulturen wird dieses Fest als der jahreszeitliche Tod angesehen - ein Wendepunkt im Ablauf der Natur. Die Vegetation stirbt - die Ernte muß eingefahren werden, um Platz für neues Leben zu machen und den Kreislauf des Lebens von Neuem aufleben zu lassen.

In den letzten Wochen konnten wir Beeren, Gemüse und Kräuter ernten, doch das wichtigste Nahrungsmittel - das Getreide - wird jetzt reif. Es beginnt die Ernte von Äpfel, Birnen und andere Früchten. Die Bauern beginnen mit der Haupternte.

Die Bezeichnung "Lughnasad" bedeutet,daß es zu Ehren des Sonnengottes "Lugh gefeiert wird. Ein genauerer Blick in die mythologischen Quellen und das irische Brauchtum offenbart aber, daß an Lughnasad nicht Lugh selbst gefeiert wurde, sondern daß dieser das Fest zu Ehren seiner Ziehmutter Taillte gefeiert wird.

 Lughnasad bedeutet : "das Erinnerungsfest des Lugh", wobei diese sprachliche Form sich eben auf "das Fest des Lugh für Taillte" und nicht für ihn selber bezieht, was später falsch interpretiert wurde.

   

Mabon 

Tag und Nacht haben an diesem Tag die gleiche Länge.

Zur Zeit ist alles im Gleichgewicht.Dies erkennt man auch am vorherrschenden Sternzeichen:Der Waage.

Mabon ist ein Sonnenfest, das am 21. September stattfindet. Auch Mabon hat - wie das vorhergehende Lughnasad am 1. August - den Erntedank zum Thema und wird von den meisten als die letzte Feier des Hexenjahres betrachtet.

Im Christentum wird nun auch Erntedank gefeiert und wie bei so vielen christlichen Festen wurden alte Bräuche und Traditionen übernommen. 

Der Sommer ist nun zu Ende, laut dem Kalender wie wir ihn heute kennen beginnt der Herbst. Die Ernte ist vollständig erledigt, die Blätter der Bäume beginnen sich zu färben,, abgeerntete Stoppelfelder leuchten in der Herbstsonne und die Zugvögel sammeln sich. Es werden Vorbereitungen für den Winter getroffen. Man kuschelt sich abends gemütlich aufs Sofa, zündet ein paar Kerzen an, denn die Dunkelheit gewinnt in der kommenden Zeit wieder mehr und mehr die Oberhand. 

Es ist an der Zeit, um eine persönliche Bilanz für das vergangene Jahr zu ziehen. Was hat man geschafft, welche Ziele wurden erreicht,welche möchte man überhaupt noch weiterverfolgen?

Über den Herbst hinweg hat man genug Zeit,neue Projekte für das kommende Jahr zu planen.


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